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E-Bike & Fahrradanhänger – Geht das überhaupt?

E-Bike & Fahrradanhänger miteinander kombinieren? Ja, das geht wunderbar. Welche Dinge dabei beachtet werden sollten, erfahrt ihr in unserem Blogbeitrag:

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten mit dem E-Bike

Das E-Bike erweitert die Grenzen der Mobilität enorm. Dank des eingebauten Rückenwinds treten nicht nur immer mehr Menschen in die Pedale, sondern es werden auch vielfältige Einsatzmöglichkeiten realisierbar, die sonst nur mit viel Schweiß und Kraft umsetzbar wären. Das Ziehen eines Fahrradanhängers ist hierfür ein gutes Beispiel. Denn egal ob man damit seine Kinder transportieren möchte, ihn für den Lastentransport einsetzen oder seinen geliebten Vierbeiner unterstützen möchte, die zusätzliche Anhängelast kann ordentlich in die Waden gehen. Gerade Untrainierte stoßen dann schnell an ihre körperlichen Grenzen. Für das Bewältigen von Höhenmetern oder mehrtägigen Fahrradurlauben ist also die Kombination aus E-Bike und Fahrradanhänger die perfekte Lösung.

Hier findet ihr unsere Kinderfahrradanhänger (Hier klicken)

Anhänger für den Lastentransport oder einen Hundefahrradanhänger findet ihr hier (Hier klicken)

Gesetzliche Vorgaben regeln die sichere Nutzung

Gerade für Familien ist ein Fahrradanhänger sehr praktisch. Es können bis zu zwei Kinder mit dem Fahrrad mitgenommen werden. Wichtig ist zu wissen, dass nur Pedelecs mit einer Unterstützung bis zu 25 km/h erlaubt sind. S-Pedelecs sind also nicht dafür zugelassen. Beim Transport von Kindern gilt zusätzlich, dass der Fahrer mindestens 16 Jahre alt sein muss. Bis zu einem Alter von 7 Jahren können Kinder in solchen Anhängern mitgenommen werden. Für die Sicherheit des Kindes ist es auch wichtig, die Anschnallpflicht im Anhänger zu berücksichtigen. Dafür befinden sich im Fahrradanhänger extra Sicherheitsgurte. Für die kleineren Kinder ist es zudem sinnvoll, ergonomisch ausgeformte Sitze zum Transport zu verwenden. Das Tragen eines Helmes ist zwar nicht verpflichtend, wer aber Wert auf erhöhte Sicherheit legt, setzt seinem Kind einen auf. Die Anhänger sind geräumig konzipiert, so dass ein Fahrradhelm nicht störend ist.

Sichere Handhabe von E-Bike & Fahrradanhänger in sicherer Umgebung üben

Unabhängig von gesetzlichen Vorgaben, sollte einem stets bewusst sein, dass mit einem E-Bike viel leichter höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Darum gilt: Umsichtig und vorausschauend unterwegs zu sein, einen längeren Bremsweg einzukalkulieren und nur das Tempo zu fahren, mit dem man das Bike und den Anhänger zu jeder Zeit sicher händeln kann.

Unser Tipp:

Bevor ihr das erste Mal ein Kind in einem Fahrradanhänger mitnehmt, macht euch erst einmal mit dem Fahrverhalten des Anhängers am E-Bike vertraut. Dazu ist es sinnvoll, den Fahrradanhänger mit Gepäck zu beladen und das Fahren in kritischen Situationen, wie z.B. das Passieren von Engstellen, erst einmal in einem offenen und sicheren Terrain zu üben. Im Normalfall ist ein Anhänger breiter als das Zug-Rad und dreht sich in Kurven um einen kleineren Radius als der Radfahrer. Es muss also genügend Abstand zu Hindernissen gehalten werden.

Egal, ob herkömmliches Fahrrad oder E-Bike – ein Anhänger bedeutet zusätzliches Gewicht, wodurch das Rad anders und eventuell weniger schnell reagiert. Größere Steine, hohe Bordsteinkanten, scharfes Bremsen oder plötzliche Lenkbewegungen sollten möglichst vermieden werden.

Checkliste für das Fahren eines E-Bikes mit Fahrradanhänger:

  1. Der Anhänger benötigt hochwertige Bremsen und eine ebenso gute Kupplung. Abgesehen davon, macht eine auf das Gewicht einstellbare Federung die Fahrt wesentlich angenehmer.
  2. Ehe ein Kind oder ein Hund damit gezogen werden, sollten unbedingt Probefahrten mit Ladung unternommen werden, um ein entsprechendes Fahrgefühl zu bekommen.
  3. Beim Kauf sollte auf ein möglichst geringes Eigengewicht geachtet werden, sowohl beim Pedelec selbst als auch beim Anhänger. Die Bremswege können dadurch minimiert werden.
  4. Zudem sollte bei einer Fahrt mit dem Anhänger im Schlepptau stets vorausschauend gefahren und größere Abstände zu anderen Verkehrsteilnehmern eingehalten werden.
  5. Wird ein Kind transportiert, muss es im Anhänger ordnungsgemäß gesichert sein. Sowohl ein gepolsterter 5-Punkte-Gurt als auch ein Fahrradhelm werden dringend empfohlen.
  6. Qualität ist beim Kauf eines Fahrradanhängers das A und O. Auf folgende Kriterien sollte geachtet werden: eine hochwertige Bremse, möglichst weniges Eigengewicht, eine sichere Kupplung, eine gute Federung, ein stabiler Rahmen aus Aluminium inklusive sicherem Kipp- und Überrollschutz sowie ausreichende Sichtbarkeit bei Dämmerung.
  7. Beim Fahrradanhänger für Kinder kommen noch weitere Zusatz-Features dazu: ein Insektengitter, Regenschutz und UV-Schutz in den Fenstern, hochwertige schadstoffgeprüfte Materialien, viel Platz im Inneren sowie eine komfortable Babyschale für Kleinkinder oder Babys.

Empfohlener monatlicher Sicherheitscheck:

  1. Hardware wie Anhängerkupplung, Zugstange, Flex-Verbindungen und Rahmen auf Schäden prüfen.
  2. Sind alle Bolzen festgezogen?
  3. Reifen auf Abnutzung und Risse checken (Luftdruck regelmäßig überprüfen).
  4. Räder in Bezug auf eine korrekte Auswuchtung und auf Schäden überprüfen.
  5. Untersuchung aller Stoffbauteile auf Risse, Abnutzung und fehlendes Material.

Die Reichweite eines Akkus verändert sich bei der Kombination E-Bike & Fahrradanhänger

Eine wichtiger Aspekt bei einem E-Bike ist natürlich auch die Reichweite, die sich unter zusätzlicher Last verändert. Grundsätzlich gilt: Wer ein E-Bike mit einem Fahrradanhänger kombinieren möchte, sollte sich vorher die nötigen Informationen darüber holen, ob das E-Bike und der Anhänger kompatibel sind. Es gibt unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten und auch das zulässige Gesamtgewicht des E-Bikes darf nicht überschritten werden, wenn man dauerhaft Schäden vermeiden will. Die Reichweite ist abhängig von der Last, die auf dem Akku liegt. Je höher das Gewicht, desto mehr Batterieleistung wird benötigt. Auch das Gelände, die Fahrbedingungen und das Wetter können die Akkulaufzeit beeinträchtigen. Je nach Strecke (ob hauptsächlich eben, mit vielen Anstiegen, freie Fahrt oder Stadtverkehr mit viel Stop-and-Go usw.) und Unterstützungsgrad ergeben sich Reichweitenverluste von einem bis zu zwei Dritteln. Grundsätzlich kann man sagen: Um den Batterieverbrauch möglichst gering zu halten, sollte man das Gewicht von Fahrrad und Last minimieren, mit konstanter Geschwindigkeit ziehen und Steigungen vermeiden. Positiv wirkt sich natürlich auch ein geringes Zuggewicht, also ein leichter Anhänger aus.

Weitere Informationen über den Akku eines E-Bikes haben wir euch in einem anderen Blogbeitrag zusammengestellt:

E-Bike Akkus – Wichtige Informationen rund um den wiederaufladbaren Speicher

Übrigens ist es auch im Winter möglich, mit dem E-Bike Lasten zu ziehen. In folgendem Blogbeitrag haben wir euch alle nützlichen Informationen und Tipps zusammengestellt:

E-Bike fahren im Winter? Geht das überhaupt?

 

 

 

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