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Serie: Der Große Mountainbike Typenvergleich – Teil 3: Die Mountainbike-Disziplinen im Überblick (mit Video)

Weiter geht es in unserer Serie mit den unterschiedlichen Disziplinen. Hier stellen wir euch fünf weitere Disziplinen vor die vor allem eines sind: Reich an Action und höchsten Fahrkünsten.

Nervenkitzel und die Verbundenheit zur Natur – fünf wilde MTB-Disziplinen

In unserem zweiten Teil unseres großen Mountainbike Typenvergleichs (hier), habt ihr fünf gängige Disziplinen im Mountainbike-Sport kennengelernt. Im dritten Teil wird es wild, denn diese Disziplinen verlangen von den Bikes und ihren Fahrern alles ab. Ob Wettkampforientiert oder aus reiner Freude an Herausforderungen und Nervenkitzel, hier kommen Fahrer wie Zuschauer voll auf ihre Kosten.

 

Die einzelnen Disziplinen im Überblick

Enduro

Beim Enduro geht es bergauf und bergab. Es zählt mit zu den Urformen des Mountainbike-Sports und wird nicht nur als Rennformat verstanden. Es ist ein eigenständiges Konzept mit Uphill- und Downhill-Passagen, bei denen ein wettbewerbsorientiertes Fahren praktiziert wird. Es kombiniert das Bergauffahren im Gelände mit technisch anspruchsvollen Abfahrten die Freeride-Elemente wie Anlieger, Sprünge, Trail etc. enthalten. Gewertet wird allerdings nicht die Gesamtzeit, sondern die Summe einzelner Zeitabschnitte, sogenannte Stages. Die Überführungen zwischen den einzelnen Stages gehen überwiegend bergauf und sind hierbei nicht zu verachten. Die Stages gehen profiliert bergab, so wird neben Fahrtechnik auch Kraft und Kondition gefordert. Bei Enduro-Rennen gibt es zwischen 5-10 Stages mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen und Längen. Am Ende gewinnt der Fahrer, der die kürzeste Fahrzeit in der Summe aller Stages geschafft hat.

 

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All Mountain & Trail

Sie gilt als die entspannteste Disziplin unter unseren fünf Disziplinen in Teil 3 unseres großen Mountainbike Typenvergleich. Denn der All-Mountain- oder auch Trailfahrer ist hauptsächlich auf dem Bike unterwegs, um auf schönen Singletrails seinen Spaß zu finden. Der Wettkampfgedanke rückt hier ganz klar in den Hintergrund. Es geht darum, schöne Pfade zu finden und auf den Singletrails eins mit dem Bike und der Natur zu werden. Technische Abschnitte sind eine willkommene Abwechslung und werden gerne mitgenommen. Hier verschwimmen fließend die Grenzen zwischen Tour/Marathon und Enduro. Diese Disziplin wird von Mountainbike-Freunden oft gemeinsam in der Gruppe ausgeübt, da hier der Spaß klar im Vordergrund steht.

 

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Freeride

Hier trifft Mut auf höchste technische Perfektion. Diese Disziplin gilt als eine der absoluten Königsdisziplin im Mountainbike-Segment. Egal ob Touren, droppen, springen, hoch und runter – ein Freerider und sein Bike können alles. Allrounder auf ganzer Linie sind hier gefragt, dabei ist es unerheblich ob es sich um den Fahrer oder das Mountainbike selber handelt. Hier kommen mit anspruchsvollen Bergauf- und Bergabfahrten in schwierigem Gelände, sowie kunstvollen Sprüngen mehrere Teilbereiche des Mountainbikes zusammen. Sprünge von bis zu zehn Meter über natürliche Hindernisse und jede mögliche Kombination aus steilen Bergab-Passagen setzen eine große Körper- und Bike-Beherrschung voraus.

 

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Dirt Jump / Slopestyle

Diese Disziplin reiht sich als eine der spektakulärsten ein. Beim Dirt Jump fliegen Fahrer mehrere Meter durch die Luft und zeigen dabei Tricks, dass so manchem Zuschauer die Luft weg bleibt. Dirt Jump beschreibt das Fahren auf künstlich angelegten Erdhügeln, die einen Absprung und eine Landung haben. Ziel ist es dabei Tricks während der Flugphase zu zeigen, die bei einem Wettbewerb von Kampfrichtern bewertet werden. Der Übergang zum Slopestyle ist fließend. Hier werden auch noch weitere Elemente z.B. aus Holz mit in den Parcours eingebaut. Auch bei diesen Elementen versucht der Fahrer Tricks in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu zeigen. Je steiler das Gelände und größer die Elemente, umso erfahrener sollte der Fahrer eines Dirtbikes sein, um dabei auch noch Tricks zu machen. Die Freeride Mountain Bike Association (FMBA) ist ein Weltverband der den Radsport rum um Dirt Jump, Slopestyle und Big Mountain fördert. Um bei einem Contest mitfahren zu können, sollte man sein Mountainbike aber schon ordentlich beherrschen und zumindest ein kleines Repertoire an Tricks haben.

 

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Trial

Der Trial (auch Bike Trial) entwickelte sich in den frühen 70ern. Bei dieser Disziplin handelt es sich um Geschicklichkeitsprüfungen in schwerem Gelände oder auf künstlich angelegten Hindernisstrecken, die grundsätzlich mit Hardtails gefahren werden. Beim Trial gilt es das Fahrrad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Die Fahrer hüpfen und springen über alle nur erdenklichen Hindernisse, oft auch in schwindelerregender Höhe. Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und Mut werden gleichermaßen gefordert und gefördert. Für jede Situation gilt es die am besten geeignete Fahrtechnik zu finden, weshalb auch ein gewisses Maß an Fantasie nicht fehlen darf. Der Weltverband BikeTrial International Union (BIU) ist auf den Trial-Sport spezialisiert, dem zurzeit 39 Staaten angeschlossen sind. In Deutschland laufen Fahrradveranstaltungen für Lizenz-Fahrer unter der Aufsicht des BDR (Bund Deutscher Radfahrer).

Hier ein interessantes Video von MountainBike Xtreme, welches den dreifachen World Champion of Mountainbike Trials, Aurelien Fontenoy zeigt:

 

 

 

Im vierten Teil unseres großen Mountainbike Typenvergleichs starten wir mit der Typenkunde der einzelnen Mountainbike-Gattungen. Als erstes werden wir euch das Touren-Hardtail genauer erklären.

2 Gedanken zu „Serie: Der Große Mountainbike Typenvergleich – Teil 3: Die Mountainbike-Disziplinen im Überblick (mit Video)“

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