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Wohin mit dem Rad? Fehlende Fahrradstellplätze an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen.

Gerade Pendler kombinieren das Fahrrad mit der Bahn. Doch es mangelt gravierend an sicheren Stellplätzen. Die Deutsche Bahn will dies in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium ändern.

Mehr Fahrradstellplätze an Bahnhöfen

Fahrrad fahren ist gesund und man kann es das ganze Jahr tun. Pendler tun dies in der Regel gerne und leisten damit auch noch einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz. Gerade wer regelmäßig auf die Bahn angewiesen ist um seinen Arbeitsplatz zu erreichen, nutzt für den Weg zum Bahnhof ein Fahrrad. Sind die Wege dorthin durch fehlenden Infrastruktur für Fahrräder auch oft beschwerlich (hier nachzulesen) so steht der Radler am Bahnhof vor dem nächsten Problem: Wohin mit dem Rad? Sichere Fahrradstellplätze sind fast überall in Deutschland Mangelware.

 

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Nicht ausreichende oder fehlende Parkmöglichkeiten für Pendler an Bahnhöfen oder Universitäten

 

Doch das soll sich nun ändern, denn die Deutsche Bahn (DB) hat gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium eine Bike+Ride-Offensive gestartet. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter lässt dazu verlauten: „Mit Fahrrad und Bahn unterwegs zu sein, fördert die Gesundheit und schont das Klima. Unsere gemeinsame Initiative für bis zu 100.000 neue Ride+Park-Plätzen an deutschen Bahnhöfen stellt besonders für Pendler eine attraktive Alternative zum Auto dar und stärkt eine umweltschonende Mobilität.“ Kommunen sollen vor Ort gemeinsam mit der Deutschen Bahn zukünftig stärker unterstützt werden. Die DB sieht sich hier unter anderem in der Rolle bei der Einrichtung von Fahrradstellplätzen logistisch zu unterstützen und sie gemeinsam mit der finanziellen Förderung aus Nationalen Klimaschutzinitiative zu realisieren.

Bernd Koch, Vorsitzender des Vortsands der DB Station&Service AG: „Wir wollen unseren Kunden umweltfreundlich mobil machen. Fahrradstellplätze im Bahnhofsumfeld sind ein wichtiger Schlüssel für die umweltfreundliche Anfahrt mit dem Zug. Unser gemeinsames Ziel ist es, mit der Bike+Ride-Offensive den Klimaschutz und die Verkehrswende voranzubringen.“

ADFC fordert mehr Stellplätze – es fehlen Millionen Parkplätze für Fahrräder

Der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V.) begrüßt den Impuls grundsätzlich, Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Dass die Bahn sich jetzt das Fahrradparken vornimmt, nachdem sie es jahrzehntelang links liegen gelassen hat, ist immerhin bemerkenswert.“ Aber die 100.000 angestrebten Fahrradstellplätze wären nur zwei Tropfen auf den heißen Stein. Seiner Aussage zufolge fehlen in Deutschland Millionen von Fahrradparkplätzen an Bahnhöfen. Der Fahrradclub fordert vom Bundesverkehrsministerium ein 40-Millionen-Investitiontsprogramm für Fahrradparkhäuser und Radstationen an Bahnhöfen.

Immerhin stellt das Ministerium ab Januar eine anteilige Finanzierung in Höhe von 40 Prozent zur Verfügung. Die DB hilft, geeignete Standorte im Bahnhofsumfeld zu finden, die Anlage zu planen und zu montieren. Es sollen möglichst diebstahlsichere Stellplätze in Bügel-, Doppelstock- oder Sammelschließanlagen entstehen.

 

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Unterschiedliche Konzepte könnten Abhilfe schaffen

 

Die Waisenräder – ein ernstes Problem in Städten

Bisherige Fahrradstellplätze sind oft dreckig und überladen mit Schrotträdern. Sie blockieren nicht nur die ohnehin schon knappen Parkplätze, sie verschandeln auch das Stadtbild. Herauszufinden welches Fahrrad ein Waisenrad ist und welches noch genutzt wird ist für die Inspekteure nicht immer leicht. Viele Pendler nutzen nicht die hochwertigsten, sondern möglichst unattraktive Fahrräder, die sie am Bahnhof abstellen. Zum einen, um die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls zu senken oder zumindest den Wertverlust. Um so schwieriger wird es für Inspekteure der Stadt die Schrotträder herauszufiltern. Ist der Vorderreifen platt, die Kette hängt schlaff oder Rost löchert den Rahmen sind dies durchaus Indizien für ein ungenutztes Fahrrad. Doch reicht dies aus um es für Schrott erklären zu lassen?

 

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Verlassene Räder? Fahruntüchtig und doch sicher angekettet. Wurden diese Räder einfach vergessen?

 

Entsorgung der verlassenen Räder nicht so einfach

Wie lassen sich Waisenräder von jenen unterscheiden, die nur auf Reparatur warten? Hierfür benötigt es schon eindeutige Beweise. Fahrräder die aussehen wie Müll und zum Beispiel Moos ansetzen oder zum Teil schon ausgeschlachtet wurden können direkt entsorgt werden. Es muss also direkt sichtbar nicht mehr nutzbar sein. Täglich ziehen die Fahrradfahnder in deutschen Städten Hunderte Räder aus dem Verkehr. Die meisten Städte geben eine letzte Warnung, bevor sie ein Fahrrad abräumen. Einige benutzen hierfür neonfarbene Banderolen, die von der letzten Frist bis zur Entsorgung künden. Diese Methode hat sich in den letzten Jahren bewährt, wie auch der ADFC findet. Leider werden diese zettle mitunter als Aufforderung zum Plündern missverstanden.

Ein rechtliches Problem bremst die Wrackpatrouillen jedoch aus: Auf öffentlichen Plätzen gibt es keine Höchstparkdauer – Fahrräder einfach weg zu nehmen wäre illegal. Solange Räder rollen können, müssen sie stehen bleiben. Erst wenn Fahrräder platt sind, oder aus anderen Gründen nicht mehr fahren können, parken sie nicht im rechtlichen Sinne sondern gelten als Abfall. Sie sind keine Fahrzeuge mehr und dürfen entsorgt werden. Suche und Räumung der Schrotträder stellt für Kommunen einen erheblichen finanziellen und personellen Aufwand dar.

Eine Lösung könnte eine zeitlich begrenzte Parkdauer für Fahrräder sein, die zumindest an stark frequentierten Fahrradständern in Bahnhofsnähe oder vor studentischen Einrichtungen zum Einsatz käme. Räder die länger als zwei Wochen dort stehen, könnten dann abgeschleppt werden, ohne dass sie schrottreif sind, meinte Ulrike Saade schon 2015 von der Dienstleistungsagentur Velokonzept. Wem etwas an sein Fahrrad liegt und es wieder haben möchte, könnte sich dieses dann entsprechend zurück holen.

 

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Beschreibung: Saubere und überdachte Fahrradstellplätze stimmen Pendler fröhlich

 

 

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